Märklin
88091
Insidermodell 2003
pr.P10
im Fotoanstrich


...sieht in der leichten Perspektive nicht sooo schlimm aus...

...aber im direkten Vergleich werden die Fehler nur zu deutlich.

UMBAU

So soll sie mal aussehen!
Zuerst kommen die zu kleinen Räder raus und die Räder von der BR38 rein.
Die passen vom Abstand.

Die Achsen sind drin,
dazu muß am Fahrwerk und am Getriebedeckel gefräst werden,
denn die neuen Ritzel haben 0,8mm mehr Durchmesser.
Darum muß auch der Motor um 0,4mm angehoben werden.
Hierzu wurde ein neues Wellenlager angefertigt, dass 0,4mm außermittig
gebohrt wurde.

Der Motor wurde 3mm dichter an die Hinterachse gelegt, um das neue Führerhaus
an die richtige Stelle zu bekommen.
Dazu habe ich hinten am Fahrwerk
3mm weggefräst und...
...die Antriebswelle um 3mm gekürzt.
Die Zahnräder
sind aus meinem Fundus, Hersteller ist nicht mehr ermittelbar.
Es war ein 5mm langes Zahnrad, welches ich 2x geteilt habe.
Dann habe ich die Wellen gerdeht und die Zahnräder aufgepresst.
Die Zahnräder sind fertig und eingebaut.
Die neue Deichsel der Schleppachse vorm Beizen.
Die Schürze hatte
ich zwar schon mal in der Bearbeitung, aber ich konnte kein Bild finden,
auf denen eine Ep.I-P10 mit Umlaufschürze versehen war. Also wegfräsen.
Das Loch, was zum Vorschein kam, deckt sich fast mit dem Durchbruch beim Original.
Hier sind das Führerhaus und die Aschekastennachbildung schonmal provisorisch drangesteckt.
Dass ich die Farbe
an den Luftkesseln beim Einspannen zerdrückt habe, habe ich jetzt auch
erst auf dem Foto gesehen.
Die alte Farbe werde ich dann wohl noch entfernen müssen.

Die Teile des Antriebs und der Steuerung sind schon mal probehalber lose aufgesteckt.
Farblich behandelt und gealtert sieht das Ganze dann so aus.
Zur Funktion gibt
es ein Filmchen mit Augenzwinkern.
Und bitte der Rechtschreibfehler im Vorspann ignorieren.
Film
0,9MB
Film
2,7MB
Wie gut doch die freigestellten Drehgestelle wirken.
Im Vergleich dazu den unbefrästen Tender der wü. C (schöne Württembergerin), mit dem die P10 ja leider ausgeliefert wurde.
Das Fahrwerk ist rotbraun und der Rest dunkelgrün lackiert.

Die roten Zierlinien haben mir fast den letzten Nerv geraubt. Einmal mußte ich schon die linke Führerhausseite neu lackieren. Den nächsten Fehlversuch hab ich dann vorsichtig mit Zahstocher und Spiritus entfernt.
Jetzt habe ich den Dreh raus:
Die Rechtecke drucke ich auf Tesa-Krepp und schneide die Linie mit einem Skalpell
heraus. dann wird alles auf den Tender oder die Lok geklebt. Erst die Außenkontur,
dann die Rechtecke für innen. Dann alles kräftig mit der Airbrush
einfärben und SOFORT die Maske wieder entfernen. Trocknet die Farbe etwas
an, zieht man die Linie mit der Maske wieder herunter.

Die Beschriftung von KUSWA liegt schon bereit
02.12.06: Die Schrift ist montiert, Patina aufgetragen
Das Fabrikschild am
Zylinder gehört eigentlich noch ans Führerhaus unter "P10".
Da ist aber kein Platz mehr! Wo also mit dem Schild hin?
Am Zylinder sieht es doch nicht schlecht aus, oder?
Der Schonrstein ist
auf Ursprungslänge gekürzt.
Die Epoche I - Puffer sind durch Abdrehen aus den originalen Märklin-Puffern
entstanden
06.12.06: Die Lok zeigt ihr wahres Gesicht!
Die Lampen leuchten sogar!
Kabelführung und Kontaktflächen
Die Kontaktfedern
habe ich aus meinen Achsschleifern improvisiert.
Oben drauf sitzt ein SMD-Trimmpoti als Vorwiderstand.
Fortsetzung folgt